Das Projekt wird von der Robert Bosch Stiftung im Programmbereich "Gesundheit und humanitäre Hilfe" gefördert. Kooperationspartner sind das Institut für Qualitative Forschung an der FU Berlin, das Zentrum Technik und Gesellschaft der TU Berlin und der Zentralverband des Deutschen Handwerks.
Es handelt sich hier um die Verknüpfung eines "Generationenkollegs" mit anwendungsorientierten Pilotprojekten. Das Generationenkolleg ist ein Gremium namhafter Persönlichkeiten aus Wissenschaft und Praxis, in dem aktuelle Themen von "Alt und Jung", des demographischen Wandels, von Patenschaften zwischen den Generationen, der Situation auf dem Bildungs- und Ausbildungsmarkt und weitere Themen zur Intergenerationenbeziehung diskutiert werden. Gleichzeitig soll Öffentlichkeit für die behandelten Themen und Konzepte hergestellt werden. Das Kolleg wird zweimal jährlich zusammentreffen, dabei werden die Kollegratmitglieder vor dem Hintergrund ihrer Erfahrungen Ideen, Fach- und Alltagswissen einbringen. Gleichzeitig begleitet das Kolleg die Entwicklung an den Referenzstandorten, bisher vorwiegend dem Jugendwerkhof Wessels, wo beispielhafte Konzepte für Ausbildungspatenschaften erarbeitet und umgesetzt werden.
Eine Publikation mit den inhaltlichen Ergebnissen der ersten Förderphase ist in Vorbereitung und wird voraussichtlich noch in diesem Jahr erscheinen. Zur Vorbereitung einer zweiten Förderphase wird zur Zeit die Konstruktion des Generationenkollegs durch eine Ausweitung der Trägerstruktur über das Handwerk hinaus erarbeitet.