In vielen ostdeutschen Regionen hat sich die Situation bei Ausbildungs- und Arbeitsplätzen für junge Menschen verbessert. In diesen Regionen müssen Unternehmen jetzt um Auszubildende werben. Das betrifft besonders Wachstums- und Zukunftsbranchen. Der Beauftragte der Bundesregierung für die Neuen Länder möchte mit dem Projekt die Aufmerksamkeit auf diese Trendumkehr lenken. Bild (c) Thierry RYO-Fotolia.com

Jugend mit Perspektive – Zukunftschancen in Ostdeutschland durch Arbeit und Ausbildung

In vielen ostdeutschen Regionen hat sich die Situation bei Ausbildungs- und Arbeitsplätzen für junge Menschen verbessert. In diesen Regionen müssen Unternehmen jetzt um Auszubildende werben. Das betrifft besonders Wachstums- und Zukunftsbranchen. Der Beauftragte der Bundesregierung für die Neuen Länder wollte mit dem Projekt die Aufmerksamkeit auf diese Trendumkehr lenken. Das Projekt motivierte dazu mit einem Jugendwettbewerb und regionalen Workshops. Der Wettbewerb forderte Jugendliche dazu auf, sich selbstbewusst mit den Chancen auf dem regionalen Ausbildungs- und Arbeitsmarkt und ihrem regionalen Lebensumfeld zu befassen.

Was wollen wir? Was bietet uns die Region? Was fehlt uns noch, um für uns eine Zukunftsperspektive in der Region zu sehen? Zielgruppe des Wettbewerbs waren Schüler und Jugendliche in Ostdeutschland im Alter zwischen 14 und 19 Jahren. Drei eintägige regionale Workshops brachten Jugendgruppen und Jugendarbeit mit Ausbildungsbetrieben, Verbänden und weiteren Akteuren zusammen und boten Gelegenheit für einen lebendigen Austausch über die Perspektiven für die Jugend in der Region. Die Ergebnisse aus Wettbewerb und Workshops wurden in einer Broschüre zusammengeführt und sollen nachhaltig zur Auseinandersetzung mit dem Thema "Jugend mit Perspektive" anregen.

"Jugend mit Perspektive" war ein Projekt des Bundesministeriums des Innern (BMI) in Kooperation mit dem Deutschen Bundesjugendring (DBJR) und wurde vom nexus Institut durchgeführt. Informationen zu Wettbewerb und Workshops wurden seit Ende 2011 auf den Seiten des BMI veröffentlicht.

Auftraggeber: Bundesministerium des Innern (BMI)
Laufzeit: 09/2011 – 12/2012
Mitarbeiter/in: Dr. Birgit Böhm (Projektleitung), Ansgar Düben
Weitere Informationen auf der Projektseite www.jugendmitperspektive.de.

Die Broschüre zum Abschluss des Projekts können Sie hier herunterladen (pdf, 3 MB, 44 Seiten).

Aktualisierung vom 20.12.2012: Die Unterlagen der Fachtagung vom 14.12.2012 mit dem Motto "Jugendarbeit als Wegbegleiterin auf dem Weg von der Schule in die Wirtschaft – Entwicklung von Praxiskonzepten" finden Sie hier:

Programm der Fachtagung (als pdf)

Impulsreferate:
Dr. Birgit Böhm: Erfahrungen aus dem Projekt "Jugend mit Perspektive"
Prof. Dr. Peter-Ulrich Wendt: "Das ist mir neu" – Berufsorientierung in der kommunalen Jugendarbeit – (mehr) Chancen für benachteiligte Jugendliche
Prof. Dr. Bernd Beuscher: "Keiner spürt es so wie Du" – Die spezifischen Chancen von Jugendarbeit für die Berufsfähigkeit junger Menschen

Beispiele aus der Praxis:
Thomasch Georgi: Das Projekt "JobInn" des Vereins Gangway e.V. (externer Link)
Reinhard Grösch: Die Familienakademie im Mehrgenerationenhaus Falkensee (Arbeiter Samariter Bund)

Entwicklung von Praxiskonzepten:
Arbeitsgruppen (Fotodokumentation)

Zusammenfassung

Grafik: Thierry RYO/fotolia.com

 

ATLAS.ti GmbH ist strategischer Partner des nexus Instituts. nexus nutzt ATLAS.ti für die Auswertung qualitativer Daten.