Die Gemeinde Planegg will ihren Flächennutzungsplan fortschreiben. Diese Maßnahme beruht auf einem umfassenden Ortsentwicklungs- und Leitbildprozess. Ziel der rund 10.000 Einwohner zählenden Gemeinde ist eine umfassende Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger. Der im Südwesten von München im Würmtal gelegene Ort hat das nexus Institut aus Berlin und die Gesellschaft für Bürgergutachten (gfb) aus München beauftragt, im Juli 2015 ein Beteiligungsverfahren mit der Methode „Bürgergutachten durch Planungszellen“ durchzuführen.

In den Planungszellen werden 50 Bürgerinnen und Bürger vier Tage lang wichtige Themen bearbeiten. Dazu gehören die Ortsentwicklung mit einer möglichen Innenverdichtung, aber auch Gewerbegebiete und öffentlicher Raum. Die Bürgergutachter werden in einem Zufallsverfahren ausgewählt. Damit haben alle Einwohner von Planegg die gleiche Chance zur Teilnahme. Ziel ist weiter, dass sich eine möglichst große Vielfalt von Menschen einbringt.

Vor dem Bürgerbeteiligungsverfahren, das im Juli 2015 stattfindet, wird die Zivilgesellschaft des Ortes zu einem Runden Tisch eingeladen. Zielgruppe sind Bürgerinnen und Bürger, die sich in Vereinen, Verbänden, Kirchen und Initiativen in besonderer Weise engagieren. Die Ergebnisse werden in die Vorbereitung der Planungszellen einbezogen. Die Empfehlungen aus den Planungszellen werden von den neutralen Durchführungsträgern nexus und gfb ausgewertet und in einem Bürgergutachten zusammengefasst, dass dem Gemeinderat nach den Sommerferien übergeben werden soll.

Laufzeit: 03/2015 – 09/2015
Auftraggeber: Gemeinde Planegg
Mitarbeiter*innen: Dr. Christine von Blanckenburg
Kooperationspartner: Gesellschaft für Bürgergutachten

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