Die Studie zur Rolle von Unternehmen bei Bürgerbeteiligungsprozessen befragte deutschlandweit Kommunen. Grafik (c): rondabroc.com/fotolia.com/29981676Studie zur Rolle von Unternehmen bei Bürgerbeteiligungsprozessen

Die Forderung nach frühzeitiger, gestaltender Bürgerbeteiligung bei Infrastrukturvorhaben hat seit einigen Jahren in Deutschland Hochkonjunktur und stellt neue Anforderungen an Infrastrukturunternehmen. Aber welche Rolle können die Unternehmen bei Bürgerbeteiligungsprozessen übernehmen? Und welche Rolle wird von den Kommunen akzeptiert? Sind Unternehmen nur "Zielscheibe" für Bürgerforderungen und Bürgerprotest? Oder können sie selbst ein aktiver Akteur im Partizipationsprozess sein? Welche Verantwortung für eine gute Bürgerbeteiligung haben Unternehmen?

Diese Fragen sind in der Debatte um Bürgerbeteiligung bislang noch weitgehend ungeklärt. Um hier einen Forschungsbeitrag zu leisten, hat nexus im Auftrag von Veolia Environnement Kommunen deutschlandweit zum Thema Mitwirkung von Unternehmen bei Partizipationsprozessen befragt. Im Rahmen der Studie berieten die Projektpartner zunächst in einem unternehmensinternen Workshop bei Veolia Environnement. Danach folgte eine qualitative Expertenbefragung. Das nexus-Team erhob dann Daten deutschlandweit bei Kommunen mit einem Online-Fragebogen.

Die Studie sollte folgende Hauptfragen klären:

  • Wie wird Bürgerbeteiligung im Allgemeinen und die Mitwirkung von Unternehmen im Besonderen bei Bürgerbeteiligung von Kommunen wahrgenommen und bewertet?
  • Welche Rolle kann aus Sicht von Kommunen ein Unternehmen als Partner bei Bürgerbeteiligung übernehmen? Welche Rolle wird akzeptiert?
  • Wie sollte Bürgerbeteiligung, bei der ein Unternehmen eine Rolle als Partner übernimmt, umgesetzt werden?
  • Welcher unternehmerische und soziale Nutzen und welche Risiken können mit einer Rolle als Partner bei Bürgerbeteiligung für Unternehmen verbunden sein?

Die Ergebnisse der Studie können Sie hier als pdf herunterladen (8 Seiten, 1,1 MB).

Auftraggeber: Veolia Environnement
Projektlaufzeit: November 2011 – Oktober 2012
Verantwortliche Mitarbeiterinnen: Dr. Birgit Böhm, Sabine Schröder

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