Zukunftsperspektiven für nachhaltiges staatliches Handeln Sachsen-Anhalt

Vision Sachsen-Anhalt 20-xx - Zukunftsperspektiven für nachhaltiges staatliches Handeln

Sachsen-Anhalt ist durch eine anhaltende Wachstumsschwäche, einen durch Geburtendefizit und Abwanderung verursachten demografischen Abwärtstrend und einen Mangel an zivilgesellschaftlichen Strukturen gekennzeichnet. Im Projekt sind aus dieser wenig zukunftsfähigen Lage heraus neue Visionen für ein Sachsen-Anhalt 2020 und darüber hinaus entworfen worden. Es ging darum, die Rolle des Staates neu zu denken und konzeptionelle Strategien für die gesellschaftliche Aktivierung von Bürgerinnen und Bürgern, Vereinen, Verbänden und Unternehmen zu entwickeln.

Die Salon-Methode umfasste in diesem Projekt in Sachsen-Anhalt die Zusammenstellung einer multidisziplinären Gruppe aus hochrangigen Experten und Expertinnen, die Vorlage bisheriger Planungs- und Zukunftspapiere als Diskussionsgrundlage und die Durchführung des Verfahrens als ergebnisoffene Diskussion und temporärer Think Tank, bei dem gemeinsam Visionen mit dem Ziel der Umsetzung entwickelt wurden. Ziel des Projekts war es, konkrete, durchaus auch kurzfristige politische Handlungsmöglichkeiten in einer langfristigen, zukunftsorientierten Perspektive zu verankern. Auf Basis einer Sichtung bisheriger Planungspapiere und Konzeptionen für die Region Sachsen-Anhalt im Kontext Ostdeutschlands wurden Zukunftsentwürfe im fundierten Diskurs der Expertinnen und Experten auf den Prüfstand gestellt.

Dazu hat nexus ein multidisziplinäres, hochrangiges Team von Expertinnen und Experten zusammengestellt, die bereit waren, sich auf eine ergebnisoffene Diskussion einzulassen. Ein Zukunftspapier Sachsen-Anhalt diente als Diskussionsgrundlage für einen "temporären Think Tank", bei dem in einem moderierten Verfahren, mit Kleingruppen-Elementen und mit Nutzung von Methoden der Delphi-Befragung gemeinsam Visionen entwickelt und untersetzt wurden.

Förderer: Friedrich-Ebert-Stiftung
Laufzeit: 07/2005 - 11/2005
Verantwortliche Mitarbeiterin: Dr. Christine von Blanckenburg

Die Studie können Sie hier als pdf (1,2 MB) herunterladen.