Junge Alte in der Mitte der Gesellschaft: Modelle für einen produktiven Umgang mit dem demografischen Wandel in den Neuen Ländern Junge Alte in der Mitte der Gesellschaft: Modelle für einen produktiven Umgang mit dem demografischen Wandel in den Neuen Ländern

Junge Alte, also Menschen zwischen Renteneintritt und hochbetagter Pflegebedürftigkeit, sind gesellschaftlich und politisch von Ausgrenzung bedroht. Materiell oft besser gestellt als die nachfolgende Generation, geistig und körperlich weitgehend fit sind sie dennoch im Arbeitsleben, in der politischen Beteiligung und hinsichtlich ihrer gesellschaftlichen Mitwirkungsmöglichkeiten marginalisiert. Das Projekt sucht nach Antworten, warum dies so ist und wird Modelle entwickeln zur Aktivierung des Potenzials älterer Mitbürgerinnen und Mitbürger für das öffentliche Leben in den neuen Ländern. Es geht um produktives Leben im Alter und um gesellschaftliche Teilhabe und um als relevant erlebte politisch-gesellschaftliche Mitwirkung.

In Ostdeutschland stellt sich das Problem der Marginalisierung älterer Menschen in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft auf besondere Weise, denn hier schreitet die Alterung der Gesellschaft aufgrund demografischer Besonderheiten schneller voran als im Westen. Die Dringlichkeit der Schaffung neuer Mitwirkungsmöglichkeiten wird noch durch die weit verbreitete Altersarbeitslosigkeit erhöht. Gleichzeitig eröffnen sich hier Chancen, die Strukturen zivilgesellschaftlichen Engagements, an die spezifisch ostdeutschen Bedingungen anzupassen.

Auftraggeber: Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen
Projektträger: Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung
Laufzeit: 08/2006 bis 06/2007
Verantwortliche Mitarbeiterin: Dr. Christine von Blanckenburg