Sachsen-Anhalt hat mit der Richtlinie zur Förderung von Maßnahmen zur Gestaltung des demografischen Wandels eine Möglichkeit zur finanziellen Unterstützung für Projekte in der Region geschaffen. Ziel der Richtlinie ist es, die Lebensqualität in bevölkerungsarmen und strukturschwachen Gebieten des Landes Sachsen-Anhalt zu sichern. nexus evaluiert die Förderrichtlinie. Unser Symbolfoto zeigt die Marienkirche in Stendal. Foto: Dr. Holger Jansen/nexus Evaluation der Förderrichtlinie Demografie Sachsen-Anhalt

Sachsen-Anhalt hat mit der Richtlinie zur Förderung von Maßnahmen zur Gestaltung des demografischen Wandels eine Möglichkeit zur finanziellen Unterstützung für Projekte in der Region geschaffen. Ziel der Richtlinie ist es, die Lebensqualität in bevölkerungsarmen und strukturschwachen Gebieten des Landes Sachsen-Anhalt zu sichern.

Das nexus-Institut evaluiert im Auftrag der Landesregierung die Förderrichtlinie. Als methodischen Baustein nutzt das Projektteam eine aktivierende und summative Evaluation. nexus greift zudem den Bottom-up-Ansatz der Richtlinie auf. Seit dem Jahr 2010 erhielten rund 100 Projekte in Sachsen-Anhalt eine finanzielle Zuwendung. Die Nachfrage ist stärker als die zur Verfügung stehenden Mittel – die Richtlinie wird gut angenommen.

Auf Grundlage der Evaluierung werden Empfehlungen zur Weiterentwicklung der Richtlinie erarbeitet. Die Empfehlungen beziehen sich sowohl auf die Projekt- als auch auf die Programmebene. Wichtiger Hintergrund ist die EU-Strukturfondsperiode von 2014 bis 2020, mit der die Zukunft ländlicher und strukturschwacher Regionen weiter gefördert wird.

Auftraggeber: Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr Sachsen-Anhalt
Laufzeit: 10/2014 - 09/2015
Verantwortliche Mitarbeiterinnen: Dr. Christine von Blanckenburg (Leitung), Daphne Reim (Mitarbeiterin)