Institutionalisierung des gesellschaftlichen Dialogs

„Institutionalisierung des gesellschaftlichen Dialogs“ ist ein durch das BSI initiiertes und beauftragtes Projekt, das von einem Konsortium aus dem nexus Institut und dem Digitale Gesellschaft e. V. zusammen mit Dr. Ben Wagner (Europa-Universität Viadrina) als Unterauftragnehmer durchgeführt wird.

Das Projekt startete im Januar 2018 und ist das Nachfolgeprojekt von "Digitale Gesellschaft: smart & sicher" (SuSi). Thematisch baut das Projekt auf den im Rahmen von SuSi analysierten Schwerpunkten zum Themenkomplex Cyber-Sicherheit auf. Dazu zählen die gemeinsam erarbeiteten „Impulse für eine smarte und sichere digitale Gesellschaft“, als Ergebnis der Diskussionen der Denkwerkstätten aus dem Februar und Juni 2017 sowie den Erkenntnissen aus begleitenden sozialwissenschaftlichen Untersuchungen.

Anknüpfend an den erfolgreichen Abschluss von SuSi im September 2017 hat sich das Folgeprojekt nun zum Ziel gesetzt, den gesellschaftlichen Dialog zum Thema Cyber-Sicherheit mit Akteurinnen und Akteuren aus Staat, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur & Medien sowie besonders der Zivilgesellschaft zu institutionalisieren. Der Multi-Stakeholder-Ansatz spiegelt den notwendigen gesamtgesellschaftlichen Diskurs wider. Vor diesem Hintergrund werden eine Denkwerkstatt im April 2018 und darauf aufbauende, vertiefende Workshops durchgeführt, bei denen die Ziele sowie Strategien zur Fortführung und Verstetigung des Dialogs zwischen Gesellschaft und BSI in einem partizipativen Ansatz gemeinsam mit den interessierten Stakeholdern entwickelt werden.

Seit Juni 2018 wird der Fortgang des Projektes eng mit einer paritätisch besetzten Stakeholder-Gruppe abgestimmt, welche an der Schwerpunktsetzung der zweiten Projektphase bis September 2019 sowie an der inhaltlichen und konzeptionellen Ausgestaltung, unter anderem auch der 5. Denkwerkstatt Sichere Informationsgesellschaft im Februar 2019, mitwirkt.

Auftraggeber: Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI)
Laufzeit: 01/2018-09/2019
Mitarbeiter: Kerstin Franzl, Ansgar Düben, Max Westbrock, Franziska Detsch
Projektpartner: Digitale Gesellschaft e. V.
Weiterer Auftragnehmer: Dr. Ben Wagner