Der demografische Wandel, dessen Folgen in Sachsen-Anhalt früher und stärker zu spüren sind als anderswo, wird in vielen Bereichen zu einer Verantwortungsübergabe von der älteren auf die jüngere Generation binnen weniger Jahre - etwa zwischen 2010 uns 2020 - führen. Hier setzt das nexus Projekt an. Generationenwechselmanagement in Sachsen-Anhalt

Der demografische Wandel, dessen Folgen in Sachsen-Anhalt früher und stärker zu spüren sind als anderswo, wird in vielen Bereichen zu einer Verantwortungsübergabe von der älteren auf die jüngere Generation binnen weniger Jahre - etwa zwischen 2010 und 2020 - führen. Mit einem strategischen Generationswechselmanagement kann den negativen Konsequenzen dieses Prozesses gezielt gegengesteuert werden Es erstreckt sich auf alle Bereiche, in denen in der Region Sachsen-Anhalt Brüche abzusehen sind. Im Einzelnen betrifft das

  • den prognostizierten Fach- und Führungskräftemangel,
  • den Ärztemangel, insbesondere im ländlichen Raum,
  • die Entwicklung von Halte- und Bindefaktoren gegen die Anwanderung und
  • innovative Modelle für Betriebsübergaben.

Projektpartner des nexus Instituts war das isw in Halle. Im Rahmen des Projektes

  • wurde eine Erhebung zum Generationenwechsel in den Unternehmen durchgeführt,
  • wurde ein Maßnahmenkatalog auf Grundlage der empirischen Studie, des europäischen Forschungsstandes und von Recherchen zur Kofinanzierung erarbeitet und
  • wurden Wokshops durchgeführt, auf denen die Sozialpartnern die Maßnahmenvorschläge diskutierten.

Auftraggeber: Landesregierung Sachsen-Anhalt, Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr in Kooperation mit dem Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt
Finanzierung: Land Sachsen-Anhalt und Europäische Union im Rahmen des Europäischen Sozialfonds
Laufzeit: 12/2005 – 06/2006
Verantwortliche Mitarbeiter: Dr. Frithjof Reul, Ansgar Düben
Downloads:
Abschlussbericht (pdf, 2,7 MB),
Abschlussbericht als Kurzfassung (pdf, 300 KB)
Broschüre "Unternehmensnachfolge - Herausforderung und Chance" des Ministeriums für Landesentwicklung und Verkehr vom September 2007
Literatur: Franz Breuer - Vorgänger und Nachfolger