In den Jahren 2018 bis 2020 sollen weltweit Tausende von „normalen“ Bürgerinnen und Bürgern in einen globalen Bürgerdialog über die Zukunft des Internets einbezogen werden. Erstmals werden damit die Meinungen und Erwartungen von Bürgerinnen und Bürger in die Diskussion über die Weiterentwicklung des Internets eingehen.

In der ersten Phase trafen sich am 8. Dezember 2018 in Berlin Bürgerinnen und Bürger, um über wichtige Fragen zur Zukunft des Internets zu diskutieren: Wem gehört das Internet? Wer sollte es kontrollieren? Wie kann der Zugang zum Internet demokratisch gestaltet werden? Wer kümmert sich um Datensicherheit und Datenschutz? Wie können Kinder gut vorbereitet und geschützt werden? Ähnliche Veranstaltungen fanden zeitnah in weiteren Ländern statt, z.B. in Bangladesch, Brasilien, Ghana und Italien.

Die Ergebnisse der Veranstaltungen im Jahr 2018 bilden eine Grundlage für die Hauptphase des Projekts: ein globaler Bürgerdialog auf allen Kontinenten im Jahr 2020. Jeweils 100 Bürgerinnen und Bürger mit den unterschiedlichsten Hintergründen und Erfahrungen werden gemeinsam für wichtige Zukunftsthemen diskutieren und Empfehlungen erarbeiten. Die Ergebnisse des Bürgerdialogs werden Expertinnen und Experten aus Politik, Wirtschaft und Forschung vorgestellt, z.B. auf dem Internet Governance Forum.

Laufzeit: 11/2018 – 12/2019
Auftraggeber:  Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
Mitarbeiter*innen: Dr. Angela Jain (Projektleitung), Christian Kusch
Projektpartner:  Missions Publiques, Wikimedia Deutschland, Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung

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