Seit 2015 ist Bocholt Teil des Zukunftsstadt Wettbewerbs vom Bundesministerium für Bildung und Forschung. Der Wettbewerb besteht aus drei Phasen: In der ersten Phase entwickelten die Bürger*innen Bocholts Visionen für die Zukunftsstadt Bocholt 2030+. Die zweite Phase diente der Weiterentwicklung der Visionen zu einem Konzept. Die aktuell stattfindende abschließende dritte Phase beschäftigt sich mit der systematischen Umsetzung von Vorschlägen und Ideen durch konkrete Maßnahmen.

Hier setzt das Bürgerbeteiligungsverfahren Planungszelle an. In drei aufeinanderfolgenden Tagen setzen sich 60 zufällig ausgewählte Einwohnerinnen und Einwohner Bocholts sowie 30 Stakeholder der Stadt mit unterschiedlichen Ideen der Mobilität und Bewegungsförderung in Bocholt auseinander und überlegen gemeinsam, wie der aktuelle Zustand nachhaltig verbessert werden kann. Dazu erhalten sie Informationen von Expertinnen und Experten und entwickeln in unmoderierten Kleingruppen Empfehlungen für die Stadt Bocholt.

Die Planungszellen werden vom nexus Institut konzipiert, vorbereitet, durchgeführt und ausgewertet.

Laufzeit: 04/2020 -11/2020
Auftraggeber: Universität Wuppertal, Fakultät für Human- und Sozialwissenschaften, Institut für Demokratie- und Partizipationsforschung (IDPF)
Team: Nicolas Bach (Projektleitung), Vanessa Kügler

Bild: Logo Zukunftsstadt 2030