Zur Erreichung der Klimaziele der Bundesregierung und zur Verbesserung der Lebens- und Aufenthaltsqualität insbesondere in den Städten durch eine nachhaltige und barrierefreie Mobilität bedarf es im Personen- und Güterverkehr grundlegender neuer Ansätze und Verfahren. Diese Ziele können nur erreicht werden, wenn sich die Städte selbst als starke und ambitionierte Akteure verstehen, die die Verkehrswende umsetzen wollen. Eine nachhaltige Mobilität setzt zudem eine zielgerichtete Forschung voraus, die sowohl Innovationen entwickelt als auch diese praktisch testet. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung stärkt daher die Mobilitätsforschung mit seiner Forschungsagenda „Nachhaltige urbane Mobilität“ und zwei daraus resultierenden Fördermaßnahmen:

(1) MobilitätsWerkStadt 2025, ein Wettbewerb für kommunale Modellprojekte, und

(2) MobilitätsZukunftsLabor 2050, inter- und transdisziplinäre Forschungsprojekte.

nexus begleitet gemeinsam mit dem Wissenschaftszentrum Berlin diese Projekte im Rahmen eines Synthese- und Transferprojekts.

Durch das Projekt werden der Wissens- und Erfahrungsaustausch zwischen den kommunalen Modellprojekten, mit den transdisziplinären Forschungsprojekten und nach außen gezielt unterstützt, um so einen gemeinsamen Lernprozess zu fördern. Ein eigens entwickelter Innovationsbaukasten unterstützt die Modellprojekte bei der erfolgreichen und zielgerichteten Umsetzung innovativer Konzepte und Projekte für eine nachhaltige Mobilität.

Durch ein Monitoring der Wirkungen der Modellprojekte können die Wirkungen analysiert, aus Fehlern gelernt und gegebenenfalls nachgesteuert werden sowie gesammelte Erfahrungen und Erkenntnisse abgeleitet und an die Modellprojekte sowie die Fachöffentlichkeit weitergegeben werden.

Laufzeit: 01/2020 – 07/2024
Auftraggeber:  Bundesministerium für Bildung und Forschung
Mitarbeiter*innen: Hans-Liudger Dienel (wissenschaftliche Leitung), Sabine Schröder (operative Leitung), Michael Abraham, Milena Groß
Projektpartner:  Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung