Tzvetina Arsova Netzelmann

Wissenschaftliche Mitarbeiterin
Fon: +49 (0)30 31805463
arsova-netzelmann@nexusinstitut.de

Tzvetina Arsova Netzelmann ist seit Oktober 2019 als wissenschaftliche Mitarbeiterin beim nexus Institut mit Schwerpunkt gesundheitsbezogene Forschungs- und Evaluationsprojekte tätig.

Sie ist gebürtige Bulgarin, studierte Psychologin (Master of Arts) und Sozialwissenschaftlerin mit Expertise in Gesundheitsförderung, Prävention, Partizipation und soziale Integration von vulnerablen Gesellschaftsgruppen. Ihren Master absolvierte sie an der Sofia University mit Spezialisierungen in klinischer und Beratungspsychologie sowie in Entwicklungs- und Bildungspsychologie. Bis 2001 war sie in der Gesundheitsprävention, partizipativen Community-Bildung, Förderung von Bildung-und Gesundheitskompetenz in Romn*ja ethnischen Minderheiten in Bulgarien tätig. Als angewandte Wissenschaftlerin war sie von 2002 bis 2018 an der SPI Forschung gGmbH Berlin für Konzeption, Akquise, Koordination und Evaluation von (EU-)Forschungs- und Präventionsprojekten an der Schnittstelle zu unterschiedlichen Praxissettings zuständig.

Tzvetina Arsova Netzelmann besitzt Methodenwissen in qualitativen und partizipativen Forschungsdesigns und fundierte Erfahrung in Evaluation, Prozessbegleitung und Qualitätssicherung.

Ihre Themenschwerpunkte sind Sexuelle Gesundheit, Gender und Diversity, Migration, Antidiskriminierung und Partizipation. Sie hat ausgewiesene Expertise in partizipativen Verfahren (ICPHR internationaler Weiterbildungszertifikat ‘Partizipative Sozialforschung‘, http://www.khsb-berlin.de) und der Anwendung beteiligungsorientierter Methoden, u.a. Fokusgruppen, Commuity-Mapping, Photovoice, World Café, Open Space, BarCamp, Gruppentrainingsmethoden und Workshop-Moderation. Sie ist Mitglied im Netzwerk „Partizipative Gesundheitsforschung – PartNet“.

Publikationen (Auswahl)

Arsova Netzelmann T et al. (2019). “Bridge over troubled water”: What sex workers face while embarking on new paths and what helps them leave prostitution in Germany. In:  Dewey S. et al (Ed.). Routledge International Handbook of Sex Industry Research, Routledge, ISBN 9780815354123

SPI Forschung gGmbH (2018). „RAUS AUS DER SCHUBLADE! Andere verstehen, Vielfalt respektieren. Was Kinder und Jugendliche über Mobbing, Geschlechtergerechtigkeit, Diversity und Wohlbefinden in der Schule erzählen“. Broschüre des EU-Projekts yMIND, Online: www.youth-mind.eu

Alice-Salomon-Hochschule Berlin (2018). Fokusgruppen in partizipativen Prozessen – Chancen und Potentiale in Forschung und Entwicklung. PartNet Lernvideos I Pilotstudie (Mitwirkung bei der Videoentwicklung), Online: www.ash-berlin.eu/partnet-lernvideos

Arsova Netzelmann T et al. (2016). Ideen für ein Mobbing-freies Klassenzimmer. Handreichung für Lehrer*innen und andere pädagogische Fachkräfte. Begleitmaterial zur Broschüre „Hört zu!“, Online: https://www.spi-research.eu/spi-forschung/modellprojekte/#Partic

Arsova Netzelmann, T.et al. (2016). WEDworks: Enhancing Participatory Drug Research and Prevention with Resources of the Roma Community. Effective Community‐based Intervention Model and Practice Recommendations. Universal Journal of Public Health, Vol. 4 (2), pp. 88-96

Steffan, E. , Kavemann, B, Arsova Netzelmann, T. (2015). Abschlussbericht der wissenschaftlichen Begleitung zum Bundesmodellprojekt „Unterstützung des Ausstiegs aus der Prostitution“. Online: www.bmfsfj.de/BMFSFJ/Service/publikationen,did=219864.

Steffan, E. & Arsova Netzelmann, T. (2015). Aufsuchende Soziale Arbeit im Feld gesundheitlicher Angebote für Sexarbeiter*innen. In: A. Albert und J. Wege (HRSG) Soziale Arbeit und Prostitution. Springer, Wiesbaden

Steffan, E. & Arsova Netzelmann, T. (2014). Sexarbeit und sexuelle Gesundheit in Europa. Empfehlungen für die Präventionspraxis. HIV & More 4 (2014), 26-29